nun ists doch wahr geworden: die mozilla foundation gliedert thunderbird aus und gründet eine tochergesellschaft, welche mit einem startkapital von 3 millionen dollar thunderbird weiterentwickeln soll.
ich weiß nicht was ich persönlich davon halten soll: einerseits ists sicher gut, dass man thunderbird ausgliedert, weil sich dann ein team zu 100% um thunderbird kümmern kann - bisher ist der mailclient eher stiefmütterlich behandelt worden; selten updates und sogut wie keine guten extensions. weiters hat man kaum tolle neue features eingebaut - stichwort kalender, gescheite kontaktverwatung, etc.
andererseits kann mit thunderbird alles passieren (siehe eudora)… vielleicht gibts dann keine updates mehr, vielleicht kommt was komplett neues raus, was man als user überhaupt nicht mehr will. ich werde vorerst thunderbird noch treu bleiben, mal schauen wie sichs weiterentwickelt.
hier noch eine pesseaussendung vom mozilla-europe-präsident: tristan nitot
Natürlich muss man sich anhand von Webmailplattformen wie Gmail die Frage stellen, was ein E-Mail-Client auf dem Desktop anbieten muss, um erfolgreich zu sein. Um als zentrale Applikation der persönlichen Kommunikation zu dienen, wird es wahrscheinlich zu wenig sein, das bestehende Programm einfach beizubehalten. Wir brauchen kreative Ideen und Innovationen”
“Das, was uns vorschwebt, ist definitiv mehr als nur den Status quo abzusichern. Wir wollen echte Neuerungen im Bereich E-Mail und Kommunikation vorantreiben
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Mozilla Thunderbird
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